2011

Die Schnupperwoche ist, wie jedes Jahr, für alle Schülerinnen und Schüler eine tolle Erfahrung. An den Fotos und an den Berichten der Schüler kann man sehen, wie begeistert sie waren.

Lucca Ennemoser
„Ich war beim Golf Club Mieminger Plateau als Greenkeeper schnuppern. In diesem Job ist man meistens zu Zweit unterwegs, also heißt es Teamwork. Folgende Arbeiten waren zu verrichten: Rasen mähen, Sträucher einpflanzen, Schilf schneiden, Greens abtauen, wenn es einen Reif hat usw. Man muss sehr freundlich zu den Golfern sein, obwohl sie manchmal nerven. Die Lehre dieses Berufes geht drei Jahre und man verdient nicht schlecht.“

Samuel Peskoller
„Ich war in der Leutasch als Berufsjäger schnuppern. Den ganzen Tag verbrachte ich im Wald. Wir haben Bodensitze gebaut, die Tiere gefüttert und ein wenig das Wild beobachtet. Dieser Beruf ist ziemlich anstrengend, weil man oft die ganze Nacht unterwegs ist. Außerdem waren wir beim Metzger und haben Tiere ausgenommen. Die Jagdkollegen waren sehr nett zu mir. Auf der Jagd waren wir auch, dort haben wir leider nichts geschossen. Das Gewehr haben wir natürlich davor eingeschossen. Viel Zeit zum Jagen hatten wir leider nicht, nachdem wir jeden Tag viel zu tun hatten. Das Lager mussten wir auch aufräumen. Am Abend sind wir natürlich ins Gasthaus gegangen. Es war sehr interessant, was dort erzählt wurde.“

 Tobias Eggel
„Ich schnupperte bei der Firma Fröschl Bau. Ich habe mit Marco zusammengearbeitet. Von Montag bis Mittwoch haben wir an einer alten Baustelle gearbeitet. Wir haben noch ein paar Fehler ausgebessert und noch eine Mauer aufgestellt. Am Mittwoch fuhren wir nach Innsbruck zu einer neuen Baustelle. Am Vormittag stellten wir die Schaltafeln auf. Um 14 Uhr kam der Betonwagen und wir betonierten schon eine kleine Mauer. Am letzen Tag fuhren wir zu einer Firma und holten 147 Stück Eisen und wir machten noch bei der alten Baustelle das Dach. Am Nachmittag mussten wir noch die ganze Baustelle aufräumen. Wir mussten zwei Stunden länger arbeiten. Mir hat das Arbeiten schon gut gefallen.“

 Laura Duinkerk
„Ich war im Reitstall, weil ich mich sehr für Pferde interessiere. Meine Chefin war ein Traum. Sie hat uns so viel gezeigt und war immer offen zu uns. Sie hat sich sogar Zeit für uns genommen, denn sie hat immer sehr viel zu tun. Sie hat uns gezeigt, wie man richtige Hufpflege macht, Sattel einfettet und und und. Es war so schön, wir durften sogar mit auf Fortbildungen. Wir haben Dressur gemacht, Trabstangen, Galoppstangen und Springen, dann haben wir kleinen Kindern Reitunterricht gegeben. Unser Dienst begann erst um 8 Uhr, wir haben den Stall ausgemistet und neu eingestreut. Dann hatten wir meistens schon einen Ausritt oder selbst eine Reitstunde auf dem Platz. Danach hatten wir Theorie und Praxis. Es war so eine tolle Woche und Franziska hat sich so viel Mühe gegeben und hat so viel mit uns gemacht. Und sowieso cool war, als wir am Samstag um 6:15 Uhr morgens schon im Stall waren, denn da haben wir Franziska einmal den Morgendienst abgenommen. Da konnte sie einmal fein ausschlafen.“

 Christoph Schneider
„Ich war in Innsbruck bei S4 und habe dort als IT-Techniker geschnuppert. Ich habe einen Computer ein paar Mal auseinander bauen dürfen. Ich habe auch einen Computer neu aufgesetzt. Ich durfte auch auf einen Computer für einen Kunden ein Virenschutzprogramm, Java, Adobe Reader und Adobe Flash Player installieren. Dann testete ich noch eine Lieferung von Bildschirmen und installierte einen Drucker auf einen Computer. Ich schrieb auch einen Text über den Prozessor. Ich habe auch gesehen, wie es im Büro zugeht, da ich für die Ordner die Schildchen schreiben durfte.“

... und hier noch einige Bilder